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Insektenhotel in einer Schachtel

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Material zum Insektenhotel im Spankorb

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Materialbedarf

Durchsichtige oder auch bunte Plastikröhrchen. Die gab es zu 100 Stück im Beutel im 1 € Laden. Watte und zwei passende Bohrer oder andere passende Stiftte. Mit der Spitze des Bleistiftes wird die Watte in das Röhrchen geschoben und dann mit den Bohrern von beiden Seiten zusammengeschoben. Dabei habe ich die Bohrer gegensinnig gedreht. So ergibt sich ein sauberes Wattepäckchen in der Mitte und beiderseits eine Brutröhre. Ob die innenliegende Brutröhre angenommen wird, muß sich noch erweisen. Es ist zunächst nur ein Versuch. Damit die Insekten auch Zugang nach innen bekommen, ist es notwendig, einige Löcher zu bohren, die nicht mit Röhrchen belegt werden. Natürlich tut es auch ein Röhrchen ohne Watteeinlage und ohne Verschluß. Statt der Watte kann man auch Lehm oder Gartenerde nehmen. Daß Lehm atmungsaktiv ist, ist aus dem biologischen Wohnungsbau bekannt. In jedem Fall sollten die Röhrchen so verschlossen werden, daß Schimmelbildung vermieden wird. Im Internet gibt es Autoren, die Glas- und Platikröhrchen generell ablehnen, weil die Atmung durch diese Stoffe unterbunden ist und die Brut immer wegen Sauerstoffmangel und Schimmelbildung eingeht. Das von der Uni Potsdam im dortigen Botanischen Garten erstellte Insektenhotel verwendet Glasröhrchen verschiedener Durchmesser. Bislang habe ich dort keine Schimmelbildung festgestellt. Im Winter 2009/2010 überwinterte in meiner Insektenbude sogar eine Hornisse in einem Plastikröhrchen.

Insektenhotel mit belegter BrutzelleInsektenhotel in der SchachtelInsektenhotel in der SchachtelInsektenhotel in der SchachtelInsektenhotel in der SchachtelInsektenhotel in der SchachtelInsektenhotel in der Schachtel

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